Es ist immer wieder erstaunlich wie leicht es Menschen
- vor allem Eltern -
fällt, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen auf Andere
- respektive die eigene Brut -
zu übermitteln
Und wie schnell die Wut über das eigene Unvermögen
auf die Anderen übertragen wird und diese
für (das eigene) Scheitern zu verachten oder verurteilen.
Dabei werden sehr schnell Fiktion und Tatsachen verdreht
So wird zum Beispiel etwas hart erkämpftes
heruntergespielt und als "übertriebene Darstellung" abgetan
Zeitgleich wird jedoch das eigene Desinteresse
oder Unvermögen zur Handlung als
nichtig betrachtet und eine Spontanität
zur erfundenen Regelmäßigkeit aufgebauscht.
Zusammenfassend lässt sich also sagen:
Es wird nicht gesehen, was "der Andere" tut, sondern immer nur das
was er laut Ansicht des Tadelnden tuen sollte und nicht getan hat.
Sollte "der Andere" etwas dennoch erreichen,
klopfen die vorher Tadelnden sich selbstherrlich auf die Schultern
und betiteln diesen Erfolg als von Ihnen errungen.
Weisen im selben selbstherrlichen Satz aber meist noch auf
etwaige andere Makel des "Anderen" hin.
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